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Die Geschichte der Alten Drechslerei

 

Die Geschichte der Alten Drechslerei beginnt im Jahr 1924, als Urgroßvater Anton Queck am heutigen Standort eine kleine Zimmereiwerkstatt gründete. Holz war damals nicht nur Werkstoff, sondern Lebensgrundlage – und so entstand hier über

Generationen hinweg ein Ort des handwerklichen Schaffens.

 

Noch zu Zeiten der DDR entwickelte sich aus der Zimmerei eine Drechslerei, in der das Arbeiten mit Holz zunehmend verfeinert

und spezialisiert wurde. Besonders prägend war mein Großvater Max, der weit über die Region hinaus als „Brandmaler“ bekannt war. Mit großer Sorgfalt und künstlerischem Gespür verzierte er gedrechselte Holzobjekte – vor allem Wandteller –,

in die er Gedichte, Widmungen, Ehrungen und bildhafte Motive einbrannte.

 

Aus dieser Arbeit wuchs der Wunsch, die handwerkliche Grundlage selbst herzustellen, wie z.B. gedrechselte Holzscheiben,

Figuren und Objekte, die weit über das Übliche hinausgingen. Großmutter Anneliese ermöglichte die Einrichtung der ersten eigenen Drechselmaschinen im alten Holzschuppen und legte damit einen wichtigen Grundstein für die Weiterentwicklung des Handwerks.

So entstanden neben klassischen Werkstücken auch Nussknacker, kunstvolle Formen und sogar Leuchttürme aus Holz und Glas

als Einzelstücke, die ihren Weg sogar bis nach New York fandenund dort im Umfeld der Freiheitsstatue Beachtung fanden.

 

Diese lange Tradition des Handwerks, der Sorgfalt und der Liebe zum Detail prägt die Alte Drechslerei bis heute.

Was einst als Werkstatt begann, ist heute ein Ort des Ankommens, der Ruhe und der Wertschätzung für das Besondere

getragen von Geschichte, Substanz und echter Herkunft.

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